Die Boddengewässer
an der Ostseeküste, der Müritz-Nationalpark, die Teiche
nicht weit von Goldberg und - etwas weiter südlich, schon
im Lande Brandenburg - die Teichlandschaft beim Storchendorf
Linum - das sind einige Orte, an denen Sie zur Zugzeit mit Sicherheit
die "Vögel des Glücks" beobachten können.
Alle diese
Beobachtungspunkte sind ausdrücklich keine "Geheimtipps",
sondern gut zugänglich auch ohne, dass man ein Trapper
sein muss. Das ändert nichts am ausserordentlich grossen
Eindruck, den dieses Naturschauspiel bei jedem hinterlassen
wird, der es einmal erleben durfte und dessen Herz nicht nur
für "Formel1" u.ä. schlägt.
Eine Schilderung
der majestätischen Vögel mag sich hier erübrigen
- wer auf dieser WebSite gelandet ist, dürfte zumindest
vage Vorstellungen von den imposanten Vögeln haben.
Sie ziehen im Herbst, schon ab Ende August, ziemlich langsam
gen Süden. Der Höhepunkt des Zuges liegt bei uns in
der zweiten Oktoberhälfte. Einige Tiere - in den letzten
Jahren waren es immerhin etwa 1000 - bleibt in Ostdeutschland,
da der Tisch meist reich gedeckt ist. Die meisten aber überwintern
in Spanien und Nordafrika, wo sie sich von Eicheln, Getreidekörnern,
Feldfrüchten und Kleintieren ernähren. Später
zum Frühjahr hin nehmen sie dann gerne die junge Saat.
Ein kleiner
Teil der Tiere hat in Nordost-Deutschland gebrütet; die
meisten kommen aus Schweden und Finnland, den baltischen Republiken
und aus Polen.
Brutvogel-Beobachtungen
sollten Sie auf keinen Fall versuchen: Der Schaden, den Sie
anrichten würden, ist immens und die Chance, wirklich zu
guten Beobachtungen zu kommen, ist fast "Null". Aber
wir helfen Ihnen gerne, wenn Sie sichere Beobachtungen während
der Zugzeit machen wollen:
Fünf
Orte wollen wir Ihnen nennen; darüberhinaus können
Sie die Tiere zur Zugzeit häufig in kleinen Gruppen auf
abgeernteten Äckern sehen. Wirklich grandios und ohne sich
mühselig anschleichen zu müssen aber ist der abendliche
Einflug auf den Rastplätzen: